Immer schon hat es überall auf der Welt Menschen gegeben, die sich intensiv mit der Natur und ihrer Auswirkung auf den Menschen auseinandergesetzt haben und durch genaue Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten erkannt haben.
Von all den Völkern, die das gemacht haben, waren es nur die Chinesen, die ihr Wissen über Erkrankungen und Arzneien sehr detailliert und genau weitergegeben haben. Dadurch ist uns aus dem alten China ein unglaublich breites Spektrum an medizinischem Fachwissen erhalten, das zwar einem zeitbedingtem Wandel unterworfen ist, in seinen Grundzügen jedoch gleich geblieben ist.
Die TCM ist Teil einer Lebensphilosophie und wird auch in der - bei uns rein medizinischen - Anwendung stets in Zusammenhang mit dem äußeren Umfeld, in dem ein Mensch lebt, gebracht.
Mit der TCM kann man viele sogenannte Zivilisationskrankheiten sehr gut behandeln, über die unsere Schulmedizin oft nur sehr wenig weiß. In vielen Fällen werden beispielsweise Medikamente verordnet, die unterschiedliche Nebenwirkungen haben und deren Einnahme daher manchmal unangenehm ist, sodass sie von den Patienten oft abgelehnt und daher gar nicht erst eingenommen werden.
Die chinesischen Kräuter stellen hier eine durchaus akzeptable Alternative dar.
Die Behandlung nach Methoden der traditionellen chinesischen Medizin besteht zum einen in einer langsam angepassten Umstellung der Lebensgewohnheiten und des Speiseplans (keine Angst, es gibt keine Verbote!), zum anderen in der Verabreichung von chinesischen Arzneimitteln.
So groß das Spektrum an chinesisch behandelbaren Krankheiten ist, an einem bestimmten Punkt stößt jede Medizin an ihre Grenzen. Es gibt leider auch Krankheiten, die nicht heilbar sind. Hier möchte ich keine falschen Hoffnungen auf „Wunderheilung“ schüren, Ihnen aber sehr wohl versichern, dass es in der TCM Mittel und Wege gibt, wie sich der Körper mit einer Krankheit arrangieren kann, sodass der Patient eine bessere Lebensqualität erhält.